TIROLERKOGEL

24.04.2021

Berg vor der Haustüre

Charakteristik: Nach einem gemächlichen Beginn auf einem Forstweg, der bis zur Halterhütte immer mehr ansteigt, führt ein wirklich steiler Steig über die Alm zur Hütte. Der Rundumblick vom Annaberger Haus bzw. vom Gipfelkreuz entschädigt für die Mühen des Anstiegs. Ein klassischer Höhenweg führt weiter zur Karnerhofspitze und zum Eibl nach Türnitz.

Wegverlauf: Wer mit dem Bus anreist, geht ca. 400 Meter zurück zum großen Parkplatz. Ab hier geleitet die rote Markierung, zuerst als Nr. 622 und 06B bis zum Gscheid und dann als Nr. 655, bis zum Annaberger Haus. »Gscheid« bezeichnet in dieser Gegend einen Übergang, der hier mit dem Annkreuz gekennzeichnet ist und einen Ausblick auf den Großen Sulzberg, den höchsten und weitgehend unbekannten Gipfel der Türnitzer Alpen, bietet.
Vor der Halterhütte Tirolerkogel sammeln sich die Wanderer vor dem letzten Sturm auf das Schutzhaus. Der Ausblick von der breiten Terrasse gilt als einer der sensationellsten. Er wird von einer Panoramascheibe unterstützt, die auch Nicht-Bergfexen die Gipfelrunde näherbringt: Großer Sulzberg, Schneeberg, Hochschwab mit Ebenstein, Zellerhüte, Hochstadel, die Gesäuseberge mit dem Lugauer Hochtor, Gemeindealpe, Hochkar, Dürrenstein und Ötscher.
Hinter der Hütte sind es nur ein paar Meter zum Gipfelkreuz des Tirolerkogels.

Da der Aufstieg auf einem breiten Forstweg erfolgt, der nur zum Schluss von einem steileren Almsteig abgelöst wird, ist diese Tour auch Familien mit kleinen Kindern zu empfehlen. Der Abstieg entspricht dem Aufstieg.

Variante: Weitwanderer mit entsprechender Planung und Kondition benützen den Höhenweg über Karnerhof-Spitze und Eibl. Die gute Erreichbarkeit mit Bus und Auto, ergänzt durch einen großen Parkplatz beim Einstieg, hat eine starke Anziehungskraft auf alle Genusswanderer. Ausgezeichnete regionale Küche mit einigen Schmankerln lässt den Bergsteiger innehalten (Bauernkrapfen und Co.).

  • Annaberg liegt auf der Via Sacra (»Heiliger Weg«), die von Wien nach Mariazell führt. Auf diesem ersten »heiligen Berg« stand bereits um 1220 eine Kapelle, die der heiligen Anna geweiht war.
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  • FAZIT Bei dieser Tour besticht der umfassende Ausblick von der Terrasse bzw. vom Gipfelkreuz.
  • MEHR siehe Styria Verlag

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