Benjamin Karl feiert beim PGS in Blue Mountain den 17. Weltcup-Einzelsieg

01.03.2020

und holt Rang 2 im Weltcup

Benjamin Karl feiert beim PGS in Blue Mountain den 17. Weltcup-Einzelsieg
Foto > Christopher Kelemen

Benjamin Karl hat am Samstag beim Parallelriesentorlauf im kanadischen Blue Mountain seinen 17. Weltcup-Einzelsieg gefeiert! Der Niederösterreicher von UNION Trendsport Weichberger teilte sich den Erfolg mit dem Italiener Mirko Felicetti, der im großen Finale zeitgleich mit dem vierfachen Weltmeister die Ziellinie passierte. Somit gab es erstmals in der Weltcup-Geschichte der Raceboarder zwei Sieger in einem Rennen. Bei den Damen setzte sich Daniela Ulbing im kleinen Finale in einem ÖSV-Duell gegen Sabine Schöffmann durch und schaffte damit als Dritte ebenfalls den Sprung auf das Podest. Claudia Riegler und Andreas Prommegger komplettierten mit zwei fünften Plätzen das mannschaftlich starke Ergebnis des rot-weiß-roten Teams.

Benjamin Karl lieferte sich bereits in der Auftaktrunde mit dem Russen Dmitriy Karlagachev ein "totes" Rennen, als Schnellerer in der Qualifikation (Rang 4 von Karl gegenüber Platz 13 von Karlagachev) stieg jedoch der Österreicher auf. Danach besiegte Karl in einer Neuauflage des Olympia-Finales von 2010 in Vancouver den Kanadier Jasey Jay Anderson (+0,83) sowie den Quali-Schnellsten Andrey Sobolev (RUS/+0,09), ehe es im Showdown mit Felicetti am Ende zwei Sieger gab. Im großen und kleinen Finale werden die Fahrer im Gegensatz zu den Vorrunden bei Zeitgleichheit "ex aequo" gewertet. Karl durfte sich über seinen ersten Einzelsieg im Weltcup seit Jänner 2018 freuen, als er im slowenischen Rogla triumphiert hatte. 

"Jetzt bin ich schon so lange dabei, aber ich erlebe immer wieder etwas Neues. Heute war ich zweimal zeitgleich mit meinen Gegnern. Das zeigt, wie eng es bei uns hergeht. Bei diesen knappen Entscheidungen ist es wichtig, dass du im Kopf cool bleibst, und das ist mir sehr gut gelungen. Dass ich nach den ersten beiden Läufen im Finale vom blauen auf den roten Kurs wechseln musste, hat mir auch nichts ausgemacht. Auch deshalb, weil mir Sabine Schöffmann, die unmittelbar vor mir immer auf Rot gefahren ist, gute Tipps gegeben hat. Ich freue mich riesig, weil Siege einfach wunderschön sind", jubelte Benjamin Karl. 

Alexander Payer zog im Achtelfinale gegen den Russen Dmitry Sarsembaev um 0,06 Sekunden denkbar knapp den Kürzeren und wurde Zwölfter. Die weiteren Platzierungen der ÖSV-Boarder: 26. Aron Juritz, 31. Sebastian Kislinger, 36. Fabian Obmann, 39. Arvid Auner, 40. Lukas Mathies bzw. 22. Jemima Juritz.   

Bei den Damen entschied Daniela Ulbing, die im Viertelfinale bereits Claudia Riegler besiegt hatte, das kleine Finale gegen ihre Kärntner Landsfrau Sabine Schöffmann um fünf Hundertstelsekunden für sich. Die gegenüber den letzten Rennen stark verbesserte Schöffmann holte als Vierte ihr bestes Saisonergebnis. "Aufgrund des Schneefalls waren die Bedingungen nicht leicht, aber die Piste hat super gehalten, deshalb hat man auch richtig gut auf Zug fahren können. Gegen Sabine war es sehr knapp, aber ich habe mich voll auf meinen Lauf konzentriert und erst im Ziel geschaut, wie es ausgegangen ist. Ich war heute die Glöcklichere und bin über den Podestplatz natürlich sehr happy", strahlte Daniela Ulbing.     

Auch Sabine Schöffmann zog zufrieden Bilanz: "Ich bin sehr froh, dass es wieder aufwärts geht. In der Quali habe ich mit Platz 14 zwar noch etwas gekämpft, aber dafür habe ich mich dann gut auf den roten Kurs einstellen können, denn es war zu erwarten, dass meine Gegnerinnen eher Blau wählen werden. Den oberen Teil habe ich immer gut erwischt, der Mittelteil war dafür meistens ein Kampf. In Summe war es aber ein sehr gutes Rennen." Siehe auch ÖSV

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