50-plus-Studie

15.04.2019

Sporteinstieg fast nie zu spät - PILATES & FLOW / Seminar in St. Pölten, 28. April 2019

50-plus-Studie
GESUNDHEIT BRAUCHT BEWEGUNG

(ORF 15.04.2019) Regelmäßige körperliche Bewegung kann das Krankheitsrisiko signifikant senken und die Lebenserwartung steigern – so weit, so bekannt. Eine kürzlich publizierte US-Studie gibt all jenen Hoffnung, die sich in jungen Jahren trotzdem nicht zu sportlicher Aktivität aufraffen konnten. Sie besagt, dass man später noch recht viel aufholen kann. Die schlechte Nachricht: Ansporteln auf Vorrat funktioniert nicht.

Die Forscherinnen und Forscher des US-amerikanischen National Cancer Institute haben für ihre Studie die 14 Jahre alten Angaben von rund 315.000 Probandinnen und Probanden im Alter von 51 bis 71 Jahre in Relation mit ihrer späteren Krankengeschichte bzw. ihrem Todeszeitpunkt und ihren Todesursachen gesetzt.

In einer sehr umfangreichen Erhebung wurde 1995 unter anderem abgefragt, welchen körperlichen Aktivitäten sie in welchen Lebensphasen (eingeteilt in Dekaden) wie oft nachgingen. Neben sportlicher Betätigung wurde auch die Häufigkeit von Alltagsbewegung – Haus- und Gartenarbeit, berufliche Tätigkeiten – abgefragt. Wie die „New York Times“ berichtet, waren die Langzeitbewegungsmuffel die Gruppe mit den meisten Todes- und Krankheitsfällen im beobachteten Zeitraum.

Wie wichtig ist Bewegung? DEBATTE

Sport kann Leben verlängern

Die sportlichen Männer und Frauen verzeichneten ein um 30 bis 35 Prozent geringeres Sterbe- und sogar ein um 40 Prozent niedrigeres Herzinfarktrisiko. Erstaunlicher fanden die Forscher des National Cancer Institute aber die Tatsache, dass auch jene, die zehn bis 20 Jahre die Sportmotivation verloren haben, recht schnell wieder aufholen können. Schon mit ein paar Stunden moderatem Ausdauertraining könnte man wieder auf das Niveau der kontinuierlich sportelnden Probanden kommen. > MEHR

GESUNDHEIT BRAUCHT BEWEGUNG > Seminar PILATES & FLOW