Karl Rang zwei in Carezza

15.12.2018

Leitstern für "NÖ Snowboard-Jugend" - Benjamin Karl

Karl Rang zwei in Carezza
Herzliche Gratulation! - Foto Helge Wöll

(ÖSV) Benjamin Karl und Sebastian Kislinger haben mit den Rängen zwei und drei beim Weltcup-Parallelriesentorlauf in Carezza (ITA) zwei Podestplätze für die ÖSV-Raceboarder erobert!

Benjamin Karl musste sich im großen Finale nur dem überragenden Slowenen Tim Mastnak um 0,73 Sekunden geschlagen geben und startete damit als starker Zweiter in die Saison. Im Duell um Platz drei behielt in einem ÖSV-Duell der Steirer Sebastian Kislinger gegen den Salzburger Andreas Prommegger um 13 Hundertstelsekunden die Oberhand. Bereits im Semifinale ging es zwischen Karl und Prommegger denkbar knapp her, der Niederösterreicher aus dem Weichberger-Team entschied das ewig junge Duell der beiden Teamkollegen um den Hauch von einer Hundertstel für sich.

Dabei sah es nach dem ersten Qualifikationslauf für Karl und Kislinger nicht gerade gut aus. Karl verlor nach einem Ausrutscher beim Übergang in den flachen Schlussteil viel Zeit, Kislinger wiederum vergriff sich bei der Brettwahl und stand ebenfalls bereits knapp vor dem Aus. Doch im zweiten Qualifikations-Run nahmen die beiden Österreicher volles Risiko und katapultierten sich auf die Ränge 15 (Karl) und 16 (Kislinger), die gerade noch für die Finalqualifikation reichten. Der 30-jährige Steirer legte auch im Achtelfinale eine perfekte Fahrt hin und eliminierte Olympiasieger Nevin Galmarini (SUI), der in der Qualifikation noch Bestzeit gefahren war.

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Foto: FIS (Miha Matavz) Benjamin Karl eroberte beim Weltcup-Auftakt Rang zwei.

Der Vorarlberger Lukas Mathies (19.), die Kärntner Alexander Payer (20.), Fabian Obmann (25.) und Aron Juritz (45.) sowie der Steirer Arvid Auner (31.) verpassten den Finaleinzug in die Top 16.

Die ÖSV-Damen konnten heute nicht in die Vergabe um die Stockerlplätze eingreifen. Sabine Schöffmann, die als einzige Österreicherin das Finale der Top 16 erreicht hatte, belegte nach dem Aus in der Auftaktrunde gegen die Russin Milena Bykova Rang 15. Für Daniela Ulbing (21.), Claudia Riegler (31.) und Jemima Juritz (46.) war bereits in der Qualifikation Endstation. Der Sieg ging an die italienische Lokalmatadorin Nadya Ochner, die im großen Finale die bis zu diesem Zeitpunkt unantastbare Olympiasiegerin Ester Ledecka (CZE) bezwang. Rang drei ging an die Deutsche Ramona Hofmeister.      

Stimmen:

Benjamin Karl (2.): "Mit einem zweiten Platz in die Saison zu starten, ist schon ziemlich cool. Dabei ist mir im ersten Qualifikationslauf ein Riesenfehler passiert. Ich habe aber Glück gehabt, dass auch einige andere Fahrer Fehler gemacht haben. Das hat mir geholfen, sonst wäre ich verloren gewesen. Weil die Kurse ziemlich gleich waren, sind die Karten im Finale wieder neu gemischt worden. Wir haben heute auch als Mannschaft gezeigt, was wir drauf haben. Es ist schön, dass ich Teil eines so starken Teams sein darf."        

Sebastian Kislinger (3.): "Ich habe im ersten Quali-Lauf das falsche Brett erwischt und musste umstellen. Zum Glück habe ich dann eine echt gute Zeit hinuntergelegt, die gerade noch zu Platz 16 gereicht hat. Nach den Siegen im Achtel- und im Viertelfinale bin ich ein wenig leichtsinnig geworden und habe im Halbfinale gegen Tim Mastnak im Steilhang zu wenig dosiert und deshalb Fehler gemacht. Das habe ich im kleinen Finale wieder besser hinbekommen. Carezza ist mir bisher nie sonderlich gut gelegen, deshalb gibt mir dieser dritte Platz sehr viel Selbstvertrauen."

Andreas Prommegger (4.): "Ich bin mit der dritten Zeit in der Qualifikation super in den Tag reingestartet und habe dann auch die Finalläufe gut durchgezogen. Das Halbfinale gegen Benji (Benjamin Karl, Anm.) war natürlich ärgerlich. Es ist extrem bitter, wenn eine Hundertstel über Sieg oder Niederlage entscheidet. Das kleine Finale ist auch noch knapp verloren gegangen, aber in Summe war meine Leistung in Ordnung. Ich bin froh, dass ich mit dem vierten Rang schon einmal sehr gut anschreiben konnte."

Sabine Schöffmann (15.): "Für das erste Rennen nach meiner Sprunggelenksverletzung im Jänner bin ich mit diesem Resultat nicht unzufrieden. Die Fahrten waren heute alle nicht fehlerfrei, aber ich spüre, dass das Gefühl mit jedem Lauf besser wird."

www.oesv.at

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