125 Jahre Arbeitersport

22.10.2017

125 Jahre Arbeitersport

Jubiläumsbuch: "Sport für (uns) alle - 125 Jahre Arbeitersport in Österreich"

Der österreichische Arbeitersport feiert 2017 seinen 125. Geburtstag. Bedeutende Zeitzeugen verwandeln die einzigartige Geschichte der ASKÖ, der Naturfreunde, des ARBÖ, des ASKÖ-Flugsports und des Verbandes der Arbeiterfischer in packende Geschichten.

Weit über hundert Sportarten und vielfältige Freizeitsport-Aktivitäten für alle Altersgruppen werden in mehr als 4.300 ASKÖ-Vereinen betrieben. Die Begeisterung für den Sport ist auch  nach 125 Jahren ungebrochen. Ein gigantisches Team von ehrenamtlichen Mitarbeitern legt die Basis für den modernen Breitensport und macht Woche für Woche in hunderttausenden Arbeitsstunden "Sport für uns alle" erst möglich.

Das Autorenteam: Jürgen Preusser, Raimund Fabi, Manfred Polt, Michael Zink und Michael Maurer

Das Buch "Sport für uns alle – 125 Jahre Arbeitersport in Österreich" (ISBN: 978-3-903113-24-4) ist im Buchhandel sowie bei der ASKÖ-Bundesorganisation erhältlich. 

Bestellung zum Preis von € 29,90 (zzgl. € 4,50 Versandkosten)/Stück per E-Mail an askoe@askoe.at

Auch "Turnen in Österreich" von Ingolf Wöll berichtet auf über 20 Seiten über die Arbeiter-Sportbewegung. MEHR

(Auszug) Das Ringen um die Arbeitszeitverkürzung war eine der wesentlichen Themen der Sozialdemokratie und bildete die Voraussetzung, dass arbeitende Menschen die notwendige Zeit für Turnen und Sport fanden. „Wir werden niemals aufhören, für den Achtstundentag zu kämpfen“, so der Führer der österreichischen Sozialdemokraten Dr. Victor Adler (1852-1918) im auslaufenden 19. Jh. (Wöll 2007, 44)

EinBlick Bürgertum und Arbeiterschaft Es wird kaum einen vernünftigen und anständigen Menschen geben, der nicht die damaligen Zustände in der Arbeitswelt ernstlich verurteilt. Zehn bis dreizehn und mehr Arbeitsstunden, Kinderarbeit, keinen Urlaub, keine Krankenversicherung, keine Altersrente - und nicht selten musste sich der Arbeiter eine herabsetzende Behandlung gefallen lassen. Es gab wahrhaftig genug Veranlassung, nach Reformen zu rufen! Dass ein Großteil der Ober- und Mittelschicht mit schuldtragend gewesen ist am erwachenden Klassenkampf, kann nicht in Abrede gestellt werden. (Wöll Sepp, 265)

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