Spatenstich und Neubau einer Turnhalle/St. Pölten

01.05.2017

vor 90 Jahren ein mutige Tat

Spatenstich und Neubau einer Turnhalle/St. Pölten

(I. W.) Nach dem Ersten Weltkrieg waren es vor allem Professor Fritz Trathnigg (Obmann 1923-1945), Josef Kowatschisch (Turnwart), dessen Stellvertreter Adolf Jagl, Steueramtsdirektor Hans Müller (Turnrat) und Turnlehrer Fritz Wöll, die den TV 1863 turnerisch zu einem der ersten Vereine des Turnerbundes in Österreich machten.

Die 1875 erbaute Turnhalle für die Schillerschule (heute Forum) war dem Turnverein 1863 in den 1920er-Jahren zu klein geworden. Nur die Errichtung einer modernen Turnhalle konnte den weiteren Aufstieg des Vereins sichern.

Der Entwurf, vorgelegt  von Stadtbaumeister Rudolf Jäger  wurde verworfen. Der damalige Turnrat entschied sich für die Planung von Architekt Leo Keller, der auch die formal verwandte Jahnturnhalle für den Turnverein 1862 in Wels erbaute.

Am 24. Juni 1928 erfolgte die Grundsteinlegung zum Bau einer Halle.  Der Welser Architekt Leo Kellner errichtete mit der Jahnturnhalle in den Jahren 1928-1929 einen der größten Bauten der Zwischenkriegszeit in St. Pölten. Am 15. September 1929 konnte die Jahnturnhalle nach enormen Einsatz vieler freiwilliger Helfer mit einem Volksfest eröffnet werden.

 

Unter politischem Zwang: August bis Dezember 1934 > Anhaltelager - 1938-1945 > Neben der Nutzung als Turnhalle > fanden Parteiveranstaltungen statt > gegen Ende des Krieges diente die Halle als Unterkunft für Flüchtlinge. - 1945-1955 Sowjetisches Informationszentrum. 1956 wurde die Halle dem Eigentümer (ÖTB TV St. Pölten 1863) zurückgegeben. MEHR

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