Offener Brief von Otepka an Sportminister Doskozil:

01.11.2016

7 Hauptproblembereiche des Sports in Österreich.

Offener Brief von Otepka an Sportminister Doskozil:

Prof. Mag. Rudolf Otepka ist nicht nur Ehrenpräsident des Österreichischen Fachverbands für Turnen (ÖFT), sondern auch der SPORTUNION Wien. Sowohl diesen Fach- als auch den Dachverband hat der heuer 80 Jahre jung gewordene ehemalige Direktor des Wiener Universitäts-Sportinstituts zuvor erfolgreich als Präsident geführt.

In  einem nun veröffentlichten „Offenen Brief“ an Bundesminister Mag. Hans Peter Doskozil hat der hochkarätige Experte Mag. Rudolf Otepka sieben Hauptproblembereiche des Sports in Österreich identifiziert.

Kurz-Biografie von

Prof. Mag. Rudolf Otepka:

  • Geboren am 18. Mai 1936.
  • Abgeschlossenes Lehramts-Studium für Mathematik und Leibeserziehung an der Universität Wien.
  • Staatlich geprüfter Skilehrer, Tennislehrer, Schwimmlehrer.
  • Ehemaliger erfolgreicher Wettkampfturner.
  • Leiter des ersten österreichischen Schulversuchs „mit sportlichem Schwerpunkt“ (Wr. Neustadt).
  • Kadertrainer mehrerer Kunstturn-Nationalteam-Mitglieder und Staatsmeister.
  • Jahrzehntelang Lehrer und Lehrbeauftragter im Universitätssport.
  • Präsident des ÖFT von 1978 bis 1991.
  • Mitglied der Exekutive (des Vorstands) der Europäischen Turnunion (UEG) von 1987 bis 1993.
  • Direktor des Universitäts-Sportinstituts Wien von 1990 bis 1997.
  • Präsident der Sportunion Wien von 2002 bis 2008.
  • Zahlreiche Ehrungen und Würdigungen bis hinauf zum Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik.
  • Verheiratet mit Irmgard seit 1966, drei Kinder.

Bevor man Probleme lösen kann, muss man
sie analysieren und klar auf den Punkt brin-
gen. Das ist Otepka ausgezeichnet gelungen.



Hier die „Überschriften“ der von Rudolf Otepka angeführten Problembereiche:

  1. 1. Schlechte Infrastruktur und Sportstättenmangel.
  2.  
  3. 2. Zu kleines Sportbudget, das noch dazu für Gesundheits-, Sozial-, Integrations- und Bildungsagenden falsch eingesetzt wird.
  4.  
  5. 3. Zu viele Sport-Spitzenfunktionäre ohne Kontakt zur Basis.
  6.  
  7. 4. Häufige Missverständnisse über den (Nicht)-Zusammenhang zwischen wichtigem gesundem Bewegen und Spitzensport.
  8.  
  9. 5. Schlechtes Image des Sports, weil er fälschlicherweise als „gefährlich“ gilt.
  10.  
  11. 6. Schlechte Ausbildung der „Turnlehrer“ (Bewegungs- und Sportpädagogen) an den Schulen: Zu viel Theorie, zu wenig Praxis, kein Bezug zum Leistungssport.
  12.  
  13. 7. Zu geringe massenmediale Darstellung vieler Sportarten, die interessierten Nachwuchs verhindert und Talente vertreibt.

          >> vollständiger Offener Brief

Umbereifen vor dem ersten Schneefall

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