Sager zum Buch Turnen in Österreich...

10.04.2018

Sager zum Buch Turnen in Österreich...

(I W) Ein Danke für die vielen Zuschriften und Anrufe zum Buch "Turnen in Österreich - von den Anfängen bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts". Wir freuen uns über weitere Rezensionen > ingolf.woell@aon.at

Nachstehen einige Auszüge:

Bildergebnis für smiley bilder[  ] Jetzt hab ich es geschafft, einmal in Ruhe dein Buch durchzusehen! Sofort war ich wieder an gemeinsame Zeiten zum 70 Jahr Jubiläum erinnert. [ ] Ich freue mich, dass du dieses Projekt verwirklichen konntest und habe gesehen, dass du auf ein bewährtes Team in der Umsetzung gesetzt hast. [ ] Teile des Inhalts kenne ich ja, trotzdem erstaunt es mich immer wieder, wie viel Material du zusammengetragen – und digitalisiert (!!!!) hast. Eine Arbeit, die unbezahlbar ist! Mag. Barbara Lang, Wien.

Bildergebnis für smiley bilderTurnen in Österreich - eine großartige Leistung! Die Heidenarbeit hat sich gelohnt, viel Interessantes, viel Neues (auch für mich), sehr schöne Bildauswahl. Gratuliere sehr herzlich! Prof. Hans Werner Scheidl, DIE PRESSE Feuilleton / Zeitgeschichte, Wien.

Bildergebnis für smiley bilderHeute habe ich dein „Turnen in Österreich“ bekommen und gleich einmal eine Stunde lang „quergelesen“. Es ist ein richtiger Schatz der Turngeschichte geworden. Gratulation! Außerdem wusste ich nicht, dass du zum Turnadel (Edi, Sepp, Fritz Wöll)  gehörst. Der rote Faden des Deutschtums innerhalb der Turnbewegung und die verschiedenen Auffassungen davon, was es wirklich bedeutete und welche Gründe es dafür nach dem Zerfall der Monarchie gab, ist im Licht der heutigen Gegebenheiten auch besonders interessant (und objektiv) dargestellt. Super! Mag. Julika Ullmann, Baden.

1964 Rudi Otepka, Julika Ullmann, Ingolf Wöll      2016 >

Bildergebnis für smiley bilder[ ] Wie dir ja bekannt ist hat das Gerätturnen in meinem Leben – von der Jugend bis ins Alter – immer einen wichtigen Platz eingenommen. Deshalb habe ich dein Buch „Turnen in Österreich“ mit großem Interesse gelesen. In diesem Buch gelingt es dir, die unterschiedlichsten Einstellungen zum Turnen – vom Hass bis zur Begeisterung – durch eine genaue und objektive Darstellung der Ausgangssituation und Zitierung vieler Originalquellen, gut zu erklären. - Dass der Beginn des Turnens mit der angespannten politischen Situation in Deutschland zusammenfällt und dadurch auch sehr davon beeinflusst ist, erklärt, warum noch in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts die Sportart Gerätturnen mit „Deutschtum“ identifiziert und mit „Nazi Ideengut“ in Verbindung gebrach wird

Auf der anderen Seite wird von sportlich denkenden Fachleuten – die dieses politische Ideengut ausklammern – der überaus positive Aspekt des Turnens auf die Entwicklung des ganzen Menschen – körperlich, intelligenzmäßig, psychisch - erkannt und daher sehr gefördert. Dass diese beiden unterschiedlichen Aspekte so gut herausgearbeitet werden, ist so wertvoll und bedeutend an deinem Buch. Darüber hinaus ist das Buch a) bestens organisiert, wie zum Beispiel die Auflistung aller Abkürzungen am Beginn beweist, b) die Bildauswahl hervorragend und  c) der Text trotz der vielen genau angeführten Details gut lesbar. Meine herzliche Gratulation zu dieser Leistung! Mag. Rudolf Otepka, Wien.

Bildergebnis für smiley bilderIch habe heute dein Buch „Turnen in Österreich“ erhalten und zunächst nur „kursorisch“ überflogen. Ich glaube aber jetzt schon sagen zu können, dass dir hier eine großartige Zusammenfassung über die Turnbewegung gelungen ist  - mit viel Akribie und Quellendetails gestaltet. Das Buch ist eine turnhistorische  Fundgrube, die es in dieser Form aus meiner Sicht bis heute nicht gegeben hat. Herzlichen Glückwunsch dazu ! Mag. Karl Heinz Tschiedl, St. Pölten.

Bildergebnis für smiley bilderDas Buch hat großes Interesse bei den Kolleginnen und Kollegen hervorgerufen und hat sich dadurch eigenmächtig von einem zum anderen seinen Weg durch unser Haus gebahnt. Karin Gerstbauer, MSc, St. Pölten.

Ingolf Wöll (1938), geboren in Wien, war über 50 Jahre in der Turnbewegung als Sportlehrer und Funktionär auf Vereins- Landes- und Bundesebene tätig und kann auf eine erfolgreiche Kurslehrertätigkeit im In- und Ausland zurückblicken. Hauptberuflich war er in leitende Positionen eines österreichischen Handelsunternehmens eingebunden.

Seit seiner Pensionierung beschäftigt er sich als Hobbyhistoriker mit dem Turnwesen in Österreich. Neben diversen Beiträgen in Zeitschriften sind bislang folgende Bücher zum Thema Turnen und Sport von ihm erschienen:

Wir bewegen Menschen - Frisch, Fromm, Fröhlich Frei - Gedankenreise - Sport in St. Pölten - Turnen in Österreich

Bildergebnis für smiley bilderLieber Ingolf, der Zufall ließ mich vor Kurzem in den Werken E.T.A. Hoffmanns blättern. Da stieß ich in dem Band „Letzte Erzählungen’’ (Aufbau Verlag, Berlin und Weimar , 1983, S. 621) auf den folgenden Text über den Turnvater Jahn. Er mag Dich vielleicht schmunzeln lassen. Herzlich grüßt Dich und Deine liebe Frau - Gerhard (Dr. Gerhard Trenkler), St. Pölten.

Anekdote über Friedrich Ludwig Jahn:

Politische Karikatur 1848


Bildergebnis für smiley bilderMit welchem Eifer du für dein Buch geforscht hast ist bewundernswert. [ ] Viele Dokumente aus der Vergangenheit der Turnbewegung aus verstaubten Ablagen und im Privatbesitz,  wären in absehbarer Zeit unweigerlich verloren gegangen. Deine Zusammenfassung ist hervorragend. [ ] Gratulation! Ich freue mich auf weitere Gespräche mit dir über die Geschichte des Turnens. Peter Adam, St. Pölten.

Bildergebnis für smiley bilder[ ] Familiär vorbelastet, - schon mein Vater und Großvater waren aktiv in der Sudetendeutschen Turnerschaft und im ÖTB tätig, - verfolgte ich das Buch auf seinen historischen Hintergrund sehr genau. Großartig, wie Du in mühevoller Arbeit, die vielen Fakten zusammengetragen hast! „Turnen in Österreich“ ist nicht nur der Titel Deines Buches, sondern steht für mich  persönlich für Gemeinschaft mit Gleichgesinnten, für Turnerlager und Kameradschaft, aufgrund meiner lebenslangen aktiven Turnaktivitäten. Christa Spinka-Grech, ÖTB-Turnverein St. Pölten 1863.

Bildergebnis für smiley bilder[ ] Schade, dass dein Buch so rasch vergriffen war. "Turnen in Österreich" ist mit dem anschaulichen Bildmaterial eine praktische Lernhilfe für Sportstudenten. Ich hätte noch einige Bestellungen bei mir liegen. [ ] Danke für die Nachricht, dass das Buch jetzt online gelesen werden kann. Birgit Ganaus, St. Pölten.

Bildergebnis für smiley bilderIch war Turnlehrer. Es war von der Volksschule an eine Selbstverständlichkeit, dass es drei Turnstunden pro Woche gibt. Beim Lesen des Buches „Turnen in Österreich“ von Ingolf Wöll wurde es mir bewusst, dass es diese Turnstunden absolut nicht schon immer gegeben hat, sondern, dass nur durch den Einsatz der Turnvereine nach vielen Versuchen langsam die Turnstunden wirklich in die Ausbildung der Kinder eingebaut wurden. Es hat auch lange gedauert, dass es eine eigene Bekleidung für den Turnunterricht gegeben hat.

Alle jene, die einen Turnverein gegründet haben – in dem Bewusstsein, dass die körperliche Entwicklung durch sportliche Betätigung gefördert wird und auch die Beziehung zu den Mitmenschen besser wird – waren trotzdem nicht fähig ohne Einschränkungen und Ausgrenzungen ihre so positiven Ziele zu verfolgen. Es kam sogar immer wieder zu einem Gegeneinander !!! - Es ist ja sogar im 21. Jahrhundert nicht möglich, dass Union-ASVÖ und ASKÖ  gemeinsam handeln !!!!

Im 2. Teil des Buches wird es durch Aufzählung vieler Situationen dem Leser klar, dass die Voraussetzungen für die verschiedenen Turngemeinschaften so verschieden und gegensätzlich sind, dass ein Miteinander zum Teil gar nicht möglich war: Wenn „Arbeiter“, die bis zu 12 Stunden am Tag ihrer Arbeit nachgehen mussten sich zu gemeinsamer sportlicher Betätigung zusammenschlossen, war dies schon aus zeitlichen Gründen nicht möglich mit den „Bürgerlichen“ gemeinsam zu “sporteln“ (Wobei  selbstverständlich auch die unterschiedliche  finanzielle Situation der Arbeiter und Bürgerlichen  das gemeinsame verhinderte). Dazu kam, dass Gemeinden vielfach von christlich-sozialen angeführt wurden, die Turnsäle und Sportplätze den „Arbeitern“ nicht zur Verfügung stellten – hier entstand klar die Beeinflussung durch die Politik in die Entwicklung des „Turnens“! ES wäre sehr günstig, wenn dieses Buch von jedem der sich mit Sport befasst gelesen wird. Mag. Peter Sladky, St. Pölten.

Bildergebnis für smiley bilderIn den 1960er Jahren kam ich als Jugendlicher zum Gerätturnen bei der SPORTUNION. Der aktiven Zeit folgten bis heute Tätigkeiten als Trainer und Übungsleiter bis hin zum verantwortlichen Funktionär im Turnverband. In jungen Jahren war es für mich unverständlich wie Funktionäre aus verschiedenen Dachverbänden oft böswillig miteinander umgingen. [ ]

Jetzt, 60 Jahre später, wird mir durch die akribische Aufbereitung der Turngeschichte in deinem Buch "Turnen in Österreich" bewusst, welche Zusammenhänge und Ideologien dahinter standen. [ ] Wie du richtig schreibst, ist es wesentlich die Vergangenheit zu kennen um Gegenwart und vor allem die Zukunft zu gestalten. Ich bin sehr froh, dass parteipolitisches Denken im Sport immer mehr in den Hintergrund gedrängt wird. [ ] Werner Kulhanek, St. Pölten.

Bildergebnis für smiley bilder[ ] In deinem neuen Buch ist es dir gelungen, aus einer grandiosen Vielzahl von mit einem großen Aufwand an Zeit und detektivischem Spürsinn zusammengetragenen geschichtlichen Mosaiksteinchen ein Bild zu formen, dass einen Einblick in die Hintergründe und Zusammenhänge der Denkweise bietet, die die Turnerei in ihren Anfängen prägte. Aus heutiger Sicht unglaublich, was da in manchen Bild- und Textdokumenten zum Vorschein kommt. Allerdings zeigt sich leider auch, dass manche Gedankengänge sich zur Zeit in modifizierter Form zu wiederholen scheinen. Durch dein Buch wird auch verständlich, warum unsere SPORTUNION von 1945 bis zum 12. Oktober 2002 den Namen Österreichischen Turn- und Sport-UNION führte. 

Aber so wie der Gedanke, Turnen und Sport als zwei Paar Schuhe zu sehen, im Meer der Geschichte versunken ist, das bekanntlich zum Ozean des Vergessens gehört, stellt sich die Frage, was mit den Dachverbänden passieren wird, wenn unser Herr Sportminister mit dem Wunsch nach Synergieeffekten davon spricht, das gewachsene historische Strukturen unzeitgemäß sind. Die Antwort wird in kommenden Geschichtsbüchern zu lesen sein. [ ] Gert Winkler, Wien.

Weitere "Sager" zum Buch >  ingolf.woell@aon.at

Bildergebnis für smiley bilder[ ] Diesmal war ich besonders interessiert an dem Artikel über die alte Turnhalle in der Schleifmühlgasse, die ich als Kind schon kennengelernt habe, da mein Vater mit unserer ganzen Familie oft zu den Wettkämpfen ging, wo wir die  Daumen besonders für unsere Landstraßer Spezialisten drückten (in erster Linie für unseren Star Gerhard Schmidt). Damals hat mich schon dieses riesige Wandgemälde beeindruckt – der hellenische Fünfkampf. Dieses Bild hatte ich total vergessen und durch den Artikel ist es mir wieder in den Sinn gekommen. Ich war sicher schon 60 Jahre nicht mehr in dieser Halle! [ ] L G Georg Mag. Georg Sedlak, Wien.

Bildergebnis für smiley bilder[ ] Für an der Geschichte des Sports Interessierte ein sehr interessantes und informatives Buch! Den "Sportfunktionären" wird aufgezeigt, dass "Turnen" als die "Wiege des Sports" in Deutschland und Österreich gesehen werden kann. [ ] LG Hans Hans Gärtner, DSG, Wien

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